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Zukunft aus Teeblättern

Bevor die westliche Welt den Kaffee kannte, haben Chinesen und Japaner Teeblätter befragt. Aufschluss gab die genaue Beobachtung der Teeblätter in der Teekanne. Dabei waren sowohl die Blätter von Interesse die auf dem Teewasser schwammen, als auch die Blätter, die sich an der Kannenwand abgesetzt hatten. Das  chinesische I-Ging ist eine Ableitung des Teeblattlesens.

Die Zukunft aus Wein, Blei, Zinn oder Wachs.

Römische Wahrsager verwendeten Wein. Aus seinem Bodensatz lasen sie Figuren und Muster. Ähnlich war auch die Technik der Alchimisten, die über  einer Flamme Blei, Zinn oder Wachs zum Schmelzen brachten, dieses  in kaltes Wasser gossen, in dem sich dann unterschiedlichste Formen und Gestalten bildeten. Anhand einer Tabelle die die Bedeutung der Figuren festlegte, überprüften sie, ob vorausgesagte Ereignisse wirklich eintrafen

Kaffee 

Das Ursprungsgebiet des Kaffees war offensichtlich die  Region Kaffa im Südwesten Äthiopiens, in der schon im  9. Jahrhundert Kaffee erwähnt wurde. Von dort gelangte er im Zuge des Sklavenhandels im 14. Jahrhundert nach Arabien, das schnell Monopolist  im Kaffeeanbau wurde.  Dreh und Angelpunkt war die Hafenstadt Mocha, auch Mokka genannt. Heute heißt Mokka al-Mukha und  ist im Jemen. Ab Mitte des 15. Jahrhunderts wurde Kaffee geröstet und getrunken.

Erste Kaffeehäuser etablierten sich im 16. Jahrhundert in Ägypten. 1645 war die Eröffnung des ersten Kaffeehauses in Venedig.

Kaffeesatzlesen.

Zum ersten Mal wurde von dem Florentiner Wahrsager Thomas Tamponelli  Ende des 17. Jahrhunderts das Kaffeesatzlesen erwähnt.

Früher wurde in Deutschland das Kaffeesatzlesen viel häufiger praktiziert und das Wissen weitergegeben. Seit unter Hitler das Wahrsagen verboten war, geriet es in Verruf und wird heute eher als purer Aberglaube belächelt. In Osteuropa hingegen wird diese Art des Orakelns sehr geschätzt und die Könner auf diesem Gebiet sind sehr gefragt.

Vorbereitung

Eine Tasse Wasser im Ibrik oder Cezve kochen, 1 Teelöffel Zucker hinzugeben, aufkochen, dann einen stark gehäuften Teelöffel Mokkapulver hinzugeben. Kochen bis sich Schaum bildet. Cezve vom Feuer nehmen, etwas warten bis der Schaum sich verringert und wieder aufs Feuer stellen und kochen bis sich Schaum bildet. Das Ganze insgesamt 3-mal machen so dass ein kräftiger Schaum entsteht, der bei mehrmaligem Aufkochen immer mehr wird. Der Schaum ist wichtig, weil aus ihm auch gelesen wird. Kaffee in eine Mokkatasse gießen und bis zum Erreichen der Trinktemperatur die sich bildenden Symbole  deuten.

Dann den Kaffee austrinken. Der zurückgebliebene Satz muss noch feucht glänzen. Die Untertasse auf die Tasse stellen, Tasse und Untertasse mit Schwung  auf den Kopf stellen, so dass der Kaffeesatz auf den Unterteller laufen kann. Man sollte diesem Prozess ca. 10 Minuten einräumen damit der Kaffeesud  sich am Tasseninneren festsetzen und abkühlen kann.

Jetzt ist der Zeitpunkt, zu bestimmen ob die Vergangenheit, Gegenwart oder Zukunft befragt werden soll.  Es ist wichtig zu wissen, dass die Vergangenheit  links vom Henkel, die Zukunft rechts vom Henkel ist. Tasse und Untertasse 3-mal im Uhrzeigersinn kreisen, Tasse abheben und dreimal hineinhauchen. Die  zwischenzeitlich gebildeten Strukturen (Symbole) in der Tasse und auf der Untertasse verinnerlichen bis Figuren erkennbar sind. Diese können nun gedeutet werden.

Was sagt der Kaffeesatz auf den ersten Blick?

Kaffeesatz braucht konkrete Fragen! In sich ruhend und ausgeglichen ist der Fragesteller, wenn der Satz gleichmäßig verteilt ist. Flexibel, agil und schnell gelangweilt ist er, wenn der Satz Wellen aufweist. Ist nur auf einer Tassenseite Kaffeesatz, geht es um einen sehr unentschlossen, vor dem Umbruch stehenden Menschen. Nach Links gerichtete Symbole haben negativen, nach rechts zeigende einen positiven Einfluss. Neutral sind gerade ausgerichtete Symbole. Bei, auf dem Kopf stehenden Figuren, gegebenenfalls die Tasse drehen um Symbole richtig zu erkennen. Dabei ist es wichtig das rechts und links nicht verwechselt werden.

Die Bedeutung der Symbole:

A  
Adler: Glück muss geteilt werden.
Affe: Vorsicht.
Ameise: Aufstieg durch Ausdauer & Fleiß.
Anker: Wohlstand, aber Vorsicht vor Neid und Besserwisserei.
Anker am Tassenrand: Privat & Geschäft treue Partnerschaften.
Verschwommener, unklarer Anker Untreue, Scheidung! Privat & Geschäft – Vorsicht.
Anker am Tassenboden: zukünftiges geschäftliches Wachstum.
Auge: Fragesteller hat Durchblick. Man wird beobachtet.
Auto: Orts- oder Wohnungswechsel.
Axt: Diplomatie ist angesagt. Schicksalswende.
B  
Baby: Geschwätz bringt Probleme.
Ball: Glück oder Unglück ist nur kurzfristig.
Bär:  
zum Tassengriff sehend: Keine übereilten Entscheidungen.
vom  Tassengriff wegsehend: Wichtige Reise.
Baum: Gute Entwicklung.
Einzeln stehender Baum,  gut zu sehen: Dauerhafte Gesundheit.
Zwei einzeln stehende Bäume: Ziele werden erreicht, Wünsche erfüllt.
Baumgruppe: Warnung!
Berg: Zuverlässige einflussreiche Freundschaft.
Mehrere Berge: Viele hilfreiche Freunde. Glückbringende Zeit.
Bergspitzen verschleiert oder bewölkt: Einflussreiche Feinde.
Biene: Gute Nachrichten, neue Freunde.
Birne: Finanzielle Sicherheit.
Blatt: Wachsendes Einkommen.
Blume: An Fragesteller denkt man mit viel Liebe.
Blumenstrauß: Glück beim anderen Geschlecht.
Bogen: Schlechte Nachrichten.
Boot: Sicherheit, Schutz.
Brief: Schnelle Nachricht.
Deutlich zu sehender Brief: Gute Nachricht.
Undeutlich zu sehender Brief: Schlechte Nachricht.
Punkte oder Sterne beim Brief: Geld oder Werte.
Deutliches Herz in Briefnähe: Liebesbrief.
Undeutliches Herz Briefnähe: Beziehungsende.
Buch: Vertrag, Testament.
Offenes Buch: Gute Nachricht die Licht ins Dunkel bringt.
Geschlossenes Buch: Verzögerung.
Buchstaben Oft Initialen kommender Liebes- oder   Geschäftspartner.
G: Freude.
H: Haft oder Strafe.
L: Erfolglose Arbeit.
S: Probleme verschwinden.
Busch: Geheimnisvolle Person, Geldgeschenk, Erbschaft.
Undeutlicher oder kahler Busch: Unvollkommenes Glück.
D  
Delfin: Gutes Zeichen.
Dolch: Warnung vor Leichtsinn.
Drache: Zeit ist noch nicht reif - Abwarten.
Dreieck mit Spitze oben: Positiv.
Dreieck mit Spitze unten: Pech gehabt.
Mehrere Dreiecke: Sehr großes Glück.
Dreizack: Wünsche werden wahr.
E  
Engel: Glück, gute Nachricht.
Ente: Positive Entscheidung.
Esel: Sturheit.
Eule: Glücklicher Zufall, geschicktes Handeln.
F  
Fahne: Verssönung, freudiges Ereignis.
Feder: Oberflächlich, labil.
Fisch: Erfolgreiche Finanzen.
Undeutlicher Fisch: Problemlösung dauert.
Punkte oder Flecke in Nähe des Fisches: Vorsicht in Geldangelegenheiten.
Flagge: Gefahr.
Flasche: Schöne Zeit.
Flügel: Schöner Tag.
Flugzeug: Unerwartete Reise.
Frau: Helfende Freundin.
Frau deutlich zu sehen am oberen Tassenrand: Frau mit glücklicher Liebe.
Frau unklar zu sehen: Eifersüchtige Frau.
Punkte oder  Flecke bei der Frau: Fruchtbar oder reich.
Frau auf dem Tassengrund: Erfahrene, verwitwete oder geschiedene Frau
Mehrere Frauen: Tratsch und Klatsch.
Frosch: Günstiger Wechsel.
Frucht: Arbeit bringt Wohlstand.
Fuchs: Betrügerische Vertrauensperson
G  
Gans: Glück in der Liebe.
Garten: Fragesteller erlebt hohes Alter imFamilienverband.
Deutlicher Garten: Feier mit guten Freunden.
Undeutlicher Garten: Feier, auf der hinterlistiger Freund ist.
Gebäude: Kauf von Immobilie.
Gesicht: Geliebter Mensch sorgt sich um Fragesteller.
Glocke: Gute Nachricht.
H:  
Hand: Freundschaft und Familie.
Hand: Alte Bekanntschaft meldet sich.
Haus: Pläne verwirklichen sich anders als erwartet.
Haus am oberen Tassenrand: Alles wird gut.
Haus unten in der Tasse: Vorsicht Betrüger.
Herz: Unerwartete Hilfe in Notlage.
Deutliches Herz: Glückliche Zeit.
Rund ums Herz Flecke: Geld kommt.
Zwei Herzen: Fragesteller geht in feste Beziehung.
Herz mit Buchstabe: Anfangsbuchstabe des Partners.
Undeutliches Herz: Partner ist guter Liebhaber.
Helles Herz: Liebe.
Dunkles Herz: Liebeskummer.
Hund: Plötzlicher Besuch.
Deutlicher Hund am oberen   Tassenrand: Absolute Treue.
Hund von Blättern umkränzt bzw. undeutlich: Falsche Freunde.
Hund am Tassenboden: Vorsicht, keinen beleidigen.
Hut: Veränderung in der Zukunft.
Hörner: Vorsicht vor einflussreichen Menschen.
I  
Igel: Fragesteller kapselt sich ab.
K  
Käfer: Aufgabe die Mut verlangt
Kamille: Schmetterlinge im Bauch.
Kaninchen: Fragesteller muss Ausdauer beweisen.
Katze: Fragesteller hat Umgang mit scheinheiligem Menschen.
Kerze: Person die zum Erfolg verhilft.
Kette: Zukünftige Bindung.
Kind: Kindersegen.
Deutliches Kind am oberen Tassenbereich: Erfolgreiche, sorglose Liebe.
Undeutliches Kind: Geheimnisse in der Liebe.
Kind auf Tassenboden: Kind ist ungewollt.
Kinderbett: Schwangerschaft.
Kirche: Erfüllte Hoffnung.
Klaue: Feind.
Kleeblatt: Glück in Spiel & Liebe.
Kleeblatt am oberen Tassenrand: Schnelles Glück.
Kleeblatt im mittleren Tassenbereich: Es ist noch kein Glück in Sicht.
Vierblättriges Kleeblatt: Dauerhaftes Glück.
Dreiblättriges Kleeblatt evtl.   mit verdecktem Teil: Kein ungetrübtes Glück.
Koffer: Erhoffte Nachricht von einem Freund.
Kreis: Kommender Erfolg.
Viele Kreise: Erfolg auf ganzer Linie.
Wenige Kreise: Einschränkungen.
Symbole  haben überwiegend Kriese: Geld.
Viele Kreise, wie Perlen an der Schnur treffen auf Dreieck: Problembeladene Liebe
Kreis in dem vier Punkte sind: Kind.
Kreis mit einem Punkt in der Nähe: Neues Familienmitglied.
Linien in Kreisnähe: Anstrengungen zahlen sich aus.
Kreuz: Langes gesundes Leben.
Kreuz am oberen Tassenrand: Unglück geht.
Kreuz unten in der Tasse: Fragesteller muss schwere Prüfungen bestehen.
Punkte bzw. Flecke bei dem Kreuz: Gute Nachrichten von Behörden.
Drei Kreuze: Anerkennung und Ruhm.
Vier Kreuze: Im Alter nimmt das Leben eine total andere Wende.
Krone: Große Erfolge, Reichtum, Liebesglück.
Kühlschrank: Eisige Stimmung.
L  
Lampe: Fragesteller ist auf dem richtigen Weg.
Leiter: Fragesteller klettert die Karriereleiter rauf.
Linie:  
Durchzogene lange Linie: Wichtige Reise.
Linie vom Bogen bis zum Tassenrand: Auslandsreise
Querlinien und Punkte: Reise mit Hindernissen.
Lilie: Vom Schicksal begünstigtes langes Leben.
Lilie am oberen Tassenrand: Fragesteller hat oder bekommt guten Ehepartner.
Lilie am Tassenboden: Stress und Wutausbrüche.
Undeutliche oder dicke Lilie: Kommender Ärger.
Deutliche Linie: Langes glückliches Leben.
Löwe: Vertrauen.
Löwe am oberen Tassenrand: Fragesteller lernt vertrauenswürdige Leute kennen.
Löwe in unterer Tasse: Einflussreiche Leute behindern Fragesteller.
M  
Mann: Geschäftlich einmalige Chance.
Maus: Keine Interna verbreiten.
Messer: Vorsicht Intrigant.
Deutliches Messer: Sofortige Gegenwehr ist angesagt.
Undeutliches Messer: Großer Schaden.
Nach unten zeigendes Messer: Fragesteller schadet anderen.
Mond: Schicksal wendet sich zum Guten.
Zunehmender Mond: Gute Nachrichten.
Abnehmender Mond: Schlechte Nachrichten.
Münze: Viel Geld in Kürze.
N
Nuss: Problemlösung.
O  
Ofen: Es geht heiß her.
Ohrringe: Fragesteller muss gute Erklärung haben.
P  
Palmen: Feinde können keinen Schaden anrichten.
Pfeil: Fragesteller wird sehr geliebt.
Pferd: Vornehm.
Pflanzen: Schicksal.
Punkte  
Wenige deutliche, oder nur ein Punkt: Freudige Nachrichten.
Viele Punkte: Geschenke.
Pyramide: Glück und Karriere.
Q  
Quadrat: Zufriedene Situation.
R  
Rad: Schwierigkeiten sind nicht so schlimm.
Raubtier: Wille und Durchsetzungsvermögen.
Rechteck: Familienstreitigkeiten. Reden ist wichtig.
Reh: Glückliche Familie.
Reiter: Nachricht kann große Lebensäderung bedeuten.
Ring: Ehe.
Kaputter oder gebrochener Ring: Eheprobleme.
Rose: Romantische Zeit.
S  
Sarg: Es wird etwas beendet.
Schere: Streit.
Schiff: Gute Nachricht aus der Ferne.
Schlange: Feind.
Helle Schlange: Positiver Amtsbescheid.
Schlüssel: Sicherheit.
Schmetterling: Sorglosigkeit.
Schubkarre: Schöne Zeit mit Freunden.
Schwert: Feind verliert.
Sichel: Enttäuschung in Liebesdingen.
Sonne: Schöne Überraschung.
Stern: Glück.
Fünfzackiger Stern: Große Freude.
Sechszackiger Stern: Fragesteller erfährt von einer Geburt.
Achtzackiger Stern: Positive Veränderung.
Stiefel: Beruflicher Erfolg.
Straße: Glückliche Zukunft.
Storch: Ortswechsel.
Strauch: Hindernisse.
Stuhl: Vorsicht vor Verlust.
T  
Taube: Glück im Spiel.
Thron: Fragesteller hat wichtiges Chef-Gespräch.
Tisch: Einladung, Familientreffen, Diskussionsrunde.
Topf: Reue, Sorge, Rückblick.
Tor: Chance.
Turm: Langes Leben.
V  
Viereck: Kommende Probleme.
Vierecke mit etlichen Kreuzen in der Nähe: Untreue in der Partnerschaft.
Deutliches Viereck: Familiäre Unzufriedenheit.
Vogel: Unerwartetes Glück.
W  
Waage: Vorsicht vor Gesetzgeber.
Waschmaschine: Komplizierte private Vorgänge.
Wolke: Zeit ist noch nicht reif. Es bleibt noch viel verborgen.
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Wahrsagen

Wer würde nicht gerne einen Blick in die Zukunft wagen, um zu wissen, ob das ersehnte Liebes- oder Familienglück eintrifft, ob man beruflich Glück hat? Wahrsagen ist seit Jahrtausenden beliebt. Aber Wahrsager sehen nicht nur in die Zukunft, sie werfen auch einen Blick in die Vergangenheit und die Gegenwart. Wer einen Rat der Wahrsager sucht, hat meistens ein Problem oder eine Frage an das Schicksal. Das Wahrsagen ist in den meisten Völkern bekannt. Das Bedürfnis, einen Blick in die Zukunft zu wagen, war zu allen Zeiten ein menschliches Grundbedürfnis, wie man auch an den Orakeln der Antike sieht.

Das Wahrsagen kann einfach durch den Blick des Wahrsagers erfolgen, wird aber oft auch von folgenden Techniken begleitet:

Kartenlegen

Die bekannteste Wahrsagemethode ist die Kartenlegekunst, auch Kartomantie genannt. Als Kartenlegesysteme werden meistens Kipper-, Lenormand, Tarot-, Engels- oder Mondorakelkarten genutzt. Das Kartenlegen als Wahrsagekunst ist ca. seit dem 15. Jahrhundert bekannt. Man findet es auch heute noch auf Jahrmärkten. Der Ratsuchende stellt eine Frage, dann wird ein Legesystem ausgelegt und aus den Karten geht hervor, was die Zukunft bringen wird. Das Legesystem wird für die ratsuchende Person gedeutet im Hinblick auf die Gestaltung der Zukunft. Seit dem letzten Drittel des 20. Jh. wird das Kartenlegen als Wahrsagetechnik wieder populärer, wodurch auch Fernsehen, Internet und Handys beitragen.

Kristallomantie

Auch das Wahrsagen über reflektierende Flächen hat eine alte Tradition. Die bekannte Kristallkugel der Wahrsager aus Bergkristall oder Beryll als Symbol ist untrennbar mit der Wahrsagerei verbunden. Der Blick auf die reflektierenden Flächen soll Visionen und eine Art Trance erzeugen, die den Blick in die Zukunft ermöglicht.

Handlesen (Chiromantie)

Das Handlesen ist ebenfalls unter Wahrsagern weit verbreitet, besonders bei Zigeunern auf Jahrmärkten. Dazu werden die Linien der Hände der ratsuchenden Person gedeutet. Lebenslinie, Herzlinie, Kopflinie etc. sollen Auskunft darüber geben, wie sich das Schicksal der betreffenden Person gestaltet. Die Handlesekunst war schon im Altertum bekannt.

Bleigießen

Das bei uns beliebte Bleigießen an Silvester wurde in der Geschichte auch schon zum Orakeln genutzt. Man schmilzt dazu Blei und gießt es in kaltes Wasser. Die daraus entstehenden Figuren wurden dann gedeutet.

Weitere Arten der Wahrsagerei sind das Lesen aus Kaffeesatz und die Hydromantie, das Deuten von flüssigen Quellen.

Während früher das Wahrsagen direkt von Angesicht zu Angesicht erfolgte, setzte mit dem Internet ein neuer Trend ein: das Wahrsagen über SMS-Chat. Im Grunde läuft das Procedere des Wahrsagers ähnlich ab wie beim normalen Wahrsagen, nur dass die Anfrage nicht persönlich, sondern per SMS gestellt und auf diesem Wege auch beantwortet wird. Der Wahrsager ist frei, Utensilien zu benutzen, kann sich aber auch auf seelische Schwingen zwischen ihm und der ratsuchenden Person verlassen. Das Wahrsagen über SMS-Chat wird immer beliebter, weil es unkompliziert von zu Hause aus durchgeführt werden kann.

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Jeder Mensch der fühlen kann weiß: Es gibt viel mehr Dinge zwischen Himmel und Erde als die Wissenschaft uns erklären kann und es muss außer der sichtbaren Welt auch eine unsichtbare geben. Zwischen diesen beiden Welten gibt es verschiedenste Verbindungen, die wir Menschen nutzen können, wenn wir es wollen. Die meisten Menschen brauchen dazu Vermittler, die wir vielleicht Guru, Schamane, Engel, Hexe, Heiler, Wahrsager oder sonst wie nennen. Namen bedeuten nicht viel und auch die äußerlichen Hilfsmittel deren sie sich bedienen, sind eigentlich unwichtig. Ob nun mit Tarotkarten, einer Glaskugel, mit Pendel oder Kristallen, mit Sternbildern oder Knochen, mit Trommeln oder Tänzen bis zur Trance, alle diese Vermittler verfügen über Kräfte, die uns die unsichtbare Welt öffnen können. Mit dem Begriff Esoterik werden alle Techniken und Denkansätze bezeichnet, die sich damit befassen.

Die Akasha-Chronik ist ein Teil der Esoterik. Sie ist eine Art nicht materielles übersinnliches “Buch des Lebens” und enthält das Gedächtnis alles dessen was war und das Wissen darüber, was ist und was sein wird. Verschiedene esoterische Richtungen gehen davon aus, dass es möglich ist, in diesem Buch zu lesen um seine Zukunft und seine Lebensaufgabe oder auch die anderen Menschen zu erfahren. Wenn man sich der Symbolik der modernen Zeit bedienen will, kann man die Akasha-Chronik mit einer unendlich großen Festplatte vergleichen, auf der das Wissen und Fühlen unserer ganzen Welt und aller anderen Welten gespeichert ist. Es gibt einige Menschen, die den Zugangscode für alle Teile der Festplatte haben, einige denen nur einzelne Bereiche hoher oder niedriger Priorität zugänglich sind und viele, die überhaupt keinen Zugang haben. Es gibt auch
Aufpasser, die darüber wachen, dass kein Unberechtigter Zugang bekommt. Das Kriterium für die Zugangsberechtigung ist der Aufstieg in die Bereiche der übersinnlichen Wahrnehmung, der Mystik und des Okkulten. Manche Menschen haben die Gabe in sich, andere erlernen sie im Laufe ihres Lebens und wieder anderen gelingt das nie. Auch eine ganze Menge Betrüger und Blender sind unterwegs. Jeder Mensch bestimmt selbst, ob er wissen möchte, was auf der Festplatte gespeichert ist, ob das Buch des Lebens geöffnet werden oder verschlossen bleiben soll.
Nur wer es öffnet, kann vor und hinter, auf und unter das Jetzt blicken.

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Gibt es nur die Welt, welche wir sehen und anfassen können? Was passiert mit dem Menschen nach dem Tod? Gibt es ein göttliches Wesen? Warum sehen wir bestimmte Dinge vorher? Wieso fühlen sich bestimmte Situationen merkwürdig bekannt an? Und weswegen verspüren wir oft unerklärliche Sympathie und Antipathie, haben seltsame Ängste oder irrationale Leidenschaften?

Erstaunlicher Weise kennt jede Kultur die Vorstellung über eine Welt, welche neben der sichtbaren auf der geistigen Ebene liegt. Die sogenannte Seelenwelt steht in Verbindung zu unserer Welt, die Welten beeinflussen sich gegenseitig. Manche Menschen sind für die Vorgänge des Seelenlebens sensibilisiert. Besonders in ursprünglichen Kulturen ist die Verbindung zu der Astralwelt oft sehr eng; man denke an indianische Medizinmänner oder Aborigines. Allen vergangenen und gegenwärtigen Kulturen gemein ist der Glaube an diese Vierte Dimension, in welche die Seelen nach dem Tod wandern und die Berührungspunkte mit uns hat.

Sollte es uns nicht zu denken geben, dass der Mensch seit Urzeiten auf jedem Fleck der Erde intuitiv von der Existenz einer geistigen Welt gewusst hat? Und dass es innerhalb jeder Kultur Seher gab, die durch kontinuierliche Meditation, Drogen, Tanz oder übersinnliche Fähigkeiten Einblicke in die Astralwelt erhalten haben?

Die Astralwelt ist also keineswegs eine Erfindung der Esoterik – wie oftmals behauptet wird. Genauso wenig wie man von der Esoterik sprechen kann, da dies ein Sammelbegriff für unterschiedliche Phänomene ist, die sich meist unabhängig von Kultur, Religion etc. entwickelt haben. Doch kommen wir zurück auf die Astralebene.

Existiert diese wirklich und wie kann man sich diese Welt vorstellen?

Der Anthroposoph und Begründer der Waldorfschulen Rudolf Steiner beschreibt die Astralwelt als eine Welt, die nur aus Formen und Farben besteht, welche frei im Raum schweben und sich in verschiedenartigsten Gebilden verbinden können. Nichts Körperliches existiert dort, so fremd uns dieser Gedanke erscheint, sondern Wesenheiten, die über Formen, Farben und Intuitionen zu uns sprechen. Jeder Mensch auf Erden besitzt eine Seele, einen Astralleib. Durch diesen hat er Anteil an der jenseitigen Welt mit ihren Gesetzmäßigkeiten, wo jeder Gedanke und jedes Gefühl eine Tat darstellt und Alles mit Allem verbunden ist.

Wer also die Fähigkeit besitzt mit den Seelen der jenseitigen Welt zu sprechen, wer sich in einen anderen Bewusstseinszustand zu versetzen vermag, der kann zu einer tieferen Wahrheit durchdringen. Das Wahrsagen, wie es zu jeder Zeit und in jedem Kulturkreis praktiziert wurde, basiert im Wesentlichen auf der Fähigkeit mit der Astralwelt in Kontakt zu treten. Diese Fähigkeit lässt sich durch bewusste Meditation, welche die Ausbildung seelischer Organe zur Folge hat, trainieren. Jeder Mensch hat einen Astralleib, folglich kann jeder Mensch auch schon vor seinen Tod zeitweise in die astralischen Welt eintreten. Dadurch lässt sich großes Wissen und große Macht erlangen. Doch ist dieser Weg kein ungefährlicher, da jeder Gedanke und jedes Gefühl, das im Astralreich geäußert wird, einer Tat entspricht und alle Wesen dort die Seelenverschmelzung anstreben.

Das Wahrsagen sollte aus diesem Grund einem erfahrenen Medium überlassen werden. Anfängern dagegen wird empfohlen sich eher langsam und vorsichtig in das Astralreich vorzutasten.

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Im Wort „erzählen“ wird es schon angedeutet: Zahlen können nicht nur gezählt werden, sondern auch erzählen. Die Numerologie verleiht ihnen eine tiefere Bedeutung als den reinen Zahlenwert. Mathematik, Philosophie, Esoterik und Magie treffen in dieser uralten Wissenschaft aufeinander, die auf Pythagoras zurückgeht. Glücks- und Unglückszahlen kennen viele, doch aus Zahlen und Namen lässt sich oft noch viel mehr herauslesen als solche groben Angaben.

Funktionsweise

Jede Zahl hat eine bestimmte Schwingung, die sich auf die Mitmenschen und die Umgebung, auf den gesamten Kosmos auswirkt. Jedem Buchstaben wird außerdem eine bestimmte Zahl zugeordnet. Manche Zahlen stehen im Einklang mit einer bestimmten Person, andere wirken gegen sie. Numerologen können aus Summen und Quersummen aller Zahlen, die einen Menschen ausmachen, Rückschlüsse auf seinen wahren Charakter, verborgene Eigenschaften, Wünsche, Ängste oder sogar die Zukunft ziehen. Die Numerologie eröffnet diesem unbewussten Wissen, dass man zu seinem Nutzen einsetzen kann. Esoterik – Hotlines bieten einen solchen Service auf seriöse Art und Weise an.

Verschiedene Analysemöglichkeiten

Die Geburtszahl zeigt die Grundrichtung des Lebens an und gibt Auskunft über Talente, Gaben, Fähigkeiten, Chancen und Aufgaben.
Was der Namensträger tut, wie er sich in bestimmten Situationen und Beziehungen verhält, erzählt die Namenszahl. Das muss nicht unbedingt etwas damit zu tun haben, was derjenige zu tun glaubt oder tun möchte.
Die Herz Zahl zeigt die innersten Wünsche und Motive an. Sie galt früher als heilig.
Dies sind aber nur die bekanntesten Beispiele. Auch Telefonnummern, Autokennzeichen, Hausnummern und Sitzplatznummern im Flugzeug lassen sich deuten und analysieren.

Die allgemeine numerologische Meisterzahl

Aus jedem Namen lässt sich eine allgemeine Meisterzahl ablesen. Sie reichen von 1 bis 9, dann gibt es noch die 11, die 22 und die 33. Jeder Zahl werden besondere Eigenschaften zugeordnet. Die „eins“ beispielsweise gilt als Einzelgänger, Individualist, als mutig, durchsetzungsfähig und entschlossen. Die „sieben“ steht für einen stillen Denker, einen intellektuellen, spirituellen und religiösen Menschen, der viel Zeit für sich und Ruhe braucht, zum Beispiel um zu meditieren. Träumer und Idealisten tragen die Zahl „elf“.

Business-Numerologie

Die Numerologie ist für viele Menschen mehr als Spielerei und Esoterik. Sie ist eine Entscheidungshilfe im täglichen Leben, eine Alltagsstütze und ein Ratgeber. Auch Unternehmen nutzen numerologische Beratungen immer häufiger, um Stellen passend zu besetzen, vor allem im leitenden Bereich. Dazu eignet sich besonders die Geburtsdatenanalyse. Sie hilft, Charakter und Fähigkeiten der Mitarbeiter besser einschätzen zu können und für jeden die passende Stelle zu finden. Damit verbessert sich das Betriebsklima und die Motivation, Über- und Unterforderungen treten seltener auf.
Auch in der Existenzgründung, bei Produktanalysen, dem Aufstellen von Marketingstrategien und der Einschätzung von Geschäftspartnern kann eine numerologische Beratung sinnvoll sein. Firmenname und -logo, Standort, Öffunungs Zeitpunkt oder Daten wichtiger Termine können entscheidende Faktoren für Erfolg oder Nichterfolg eines Unternehmens sein. Wer eine bestimmte Stelle bekommen möchte und seinen Mitbewerbern einen Schritt voraus sein möchte, kann ebenso die Magie der Zahlen hinzuziehen. Seriöse Hotlines bieten schnelle und ernsthafte Hilfe.

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Tierkommunikation

Naturmeditation als Vorbereitung für die Kommunikation mit Tieren

Lange galt Esoterik als Geheimwissenschaft für einen kleinen Kreis von Eingeweihten. Ende des 19. Jahrhunderts wurde es dann Mode, sich mit Pendeln, Kartenlegen oder Wahrsagen die Zeit zu vertreiben. Später verkamen diese Praktiken zur Jahrmarktattraktion. Erst die Ökologiebewegung der 1980er Jahre befreite die Esoterik aus ihrem Schattendasein. Seither erfreut sich spirituelle Lebenshilfe wie Astrologie und Kartenlegen zunehmender Beliebtheit. Viele Menschen werfen vor einer schwierigen Entscheidung einen Blick ins Horoskop oder ziehen eine Tarot Karte. Andere spüren Erdstrahlen mit der Wünschelrute auf, pendeln die Verträglichkeit von Nahrungsmitteln aus oder suchen Rat bei spirituellen Lehrern, esoterischen Lebensberatern und Heilern.

Heute kann sich selbst die Schulmedizin nicht der Tatsache verschließen, dass Heilen vor allem auf der geistigen Ebene geschieht. Wie wäre sonst der berühmte Placebo Effekt zu erklären? Dennoch stehen viele Zeitgenossen diesen Dingen skeptisch gegenüber. Die Quantenphysik ist längst weiter. Einstein bewies, dass Materie gleichzeitig auch Schwingung ist und Energie nicht verloren geht. Alles schwingt, und über diese Energiefelder sind alle Lebewesen miteinander verbunden. Wem ein Lied durch den Kopf geht, das Sekunden später im Radio gespielt wird, der braucht sich nicht zu wundern. Seine “Antennen” waren nur schneller als der Rundfunkempfänger. So ähnlich funktionieren Phänomene wie Telepathie, Hellsehen, Wahrsagen und die mentale Kommunikation mit Tieren. Zu diesen Energie- und Informationsfeldern hat jedes Lebewesen Zugang. Auch „tote“ Gegenstände wie Steine können Schwingungen aussenden und aufnehmen.

Gärtner mit dem berühmten grünen Daumen sprechen mit Pflanzen. Tierhalter reden ganz selbstverständlich mit ihren Tieren. Doch Tierkommunikation ist keine einseitige Angelegenheit, und sie braucht keine Worte. Besonders sensitive Menschen kommunizieren nicht nur mit Tieren, sondern nutzen diese Gabe, um ihren Mitgeschöpfen zu helfen. Manche arbeiten als Tierheilpraktiker oder beraten Tierhalter, die Probleme mit dem vierbeinigen oder gefiederten Hausgenossen haben. Sie helfen bei gesundheitlichen Problemen und spüren vermisste Tiere auf. Manchmal reicht schon ein Foto des Tieres, um sich für seine Botschaften zu öffnen.

Wer die mentale Tierkommunikation ausprobieren möchte, kann dies beim nächsten Hundespaziergang tun. Das Wichtigste dabei sind Geduld und Zeit. Selten gelingt das Vorhaben auf Anhieb. Beim eigenen Tier ist die Erwartungshaltung groß. Es mangelt an Gelassenheit. Deshalb empfiehlt es sich, diese mentale Form der Kommunikation zunächst als Naturmeditation einzuüben. Dabei dürften wir normale Mitteleuropäer Schwierigkeiten haben, stundenlang wie Schamanen reglos auf dem Waldboden oder einem Felsen auszuharren. Ein guter Einstieg für die Kontaktaufnahme mit der Natur und ihren Geschöpfen ist der indianische Foxwalk. Die amerikanischen Ureinwohner nutzten diese langsame Fortbewegung zur Vorbereitung auf die Jagd. Scouts und Fährtenleser schlichen auf leisen Sohlen, um keine Tiere zu erschrecken.

Es bedarf einiger Übung, bis man diese Gangart beherrscht und dabei die Augen vom Boden lösen kann. Mit geweitetem Blick schaut man in die Ferne. Diese Meditation führt zur Gedankenleere und absoluten Konzentration. Aus den Augenwinkeln heraus lassen sich kleinste Bewegungen der Wildtiere wahrnehmen. Weil sie nicht angestarrt werden, verhalten sich das Reh am Wegrand, der Fuchs im Unterholz oder das Eichhörnchen im Geäst weniger scheu und flüchten nicht vor dem Menschen. Manche Tiere nähern sich dem Betrachter sogar und übermitteln ihre Botschaften in Form von Bildern. Auf diese Weise traten indianische Jäger in spirituellen Kontakt mit dem Tier, das sie töten wollten. Sie entschuldigten sich, bedankten sich bei ihm und bei Manitu. Natürlich kann man einen Hundespaziergang nicht mit der Jagd vergleichen. Doch immer sind Ruhe, Achtsamkeit und Respekt vor dem Tier die Basis dafür, dass mentale Kommunikation gelingt.

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Eine Sammlung von jahrtausendealten Schriften über die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft aller Erdbewohner: Sie ist in den zahlreichen großen und kleinen Palmblattbibliotheken zu finden, die über ganz Indien verteilt sind. Eine der wichtigsten und größten Schriftsammlungen befindet sich in Bangalore und beherbergt etwa 1,3 Millionen Aufzeichnungen. Manch einer, der eine Palmblattbibliothek betritt, ist erstaunt über das Wissen, das er dort über sein eigenes Leben findet. Auch Prophezeiungen über die Zukunft erweisen sich später oft als zutreffend. Wie ist das möglich, dass Menschen vor 5000 Jahren so genau die Einzelschicksale von Personen kennen konnten, die viele Generationen nach ihnen leben würden?

Erklärungsversuch nach Thomas Ritter

Thomas Ritter ist Deutschlands Palmblatt-Experte: Er hat schon viele Bücher über dieses wundersame Thema geschrieben und veranstaltet Reisen zu den sagenumwobenen Bibliotheken Indiens. Mithilfe erfahrener Übersetzer arbeitet er an der Übertragung der Texte aus dem Sanskrit ins Englische und ins Deutsche.
Laut Ritter lässt sich das Wunder der Palmblätter eigentlich ganz einfach erklären: Die lineare, unumkehrbare Zeitabfolge, an die die meisten Menschen heutzutage glauben, ist eine Illusion. In Wahrheit existiert alles, was war, ist und sein wird im unendlichen und absoluten Sein des Universums. Und deshalb ist jederzeit jede Begebenheit aus Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft abrufbar. Wie genau dies funktioniert, ist bisher ungeklärt. Den indischen heiligen Schriften, den Veden, zufolge, wurde einigen Auserwählten die Fähigkeit gegeben, ins Weltgedächtnis zu schauen.

Geschichte der Palmblattbibliotheken

Die sieben sogenannten „Rishis“, sagenhafte Weise aus uralten indischen Erzählungen, wussten um dieses universale Wissen und konnten somit den Menschen wichtige Hinweise für ihren Lebensweg geben. Dem Rishi Brighu wird die Gründung der ersten Palmblattbibliothek zugeschrieben. In unserer modernen Welt, in der jegliche Mystik ins Reich der Märchen verbannt wird, ging der Glaube an die Rishis verloren. Daher verließen die Weisen unsere Welt, allerdings nicht ohne all ihr Wissen auf Palmblätter zu schreiben, um es für künftige Wahrheitssucher zugänglich zu machen.
Die allerersten Aufzeichnungen wurden in Alt Tamil verfasst, einer Sprache, die heute nur noch sehr wenige Eingeweihte beherrschen. Die Worte wurden in getrocknete Stechpalmenblätter geritzt, welche in der Regel etwa 800 Jahre überdauern. Daher müssen regelmäßig Abschriften gemacht werden, was indische Weise bis heute tun.

Ablauf einer Palmblatt-Lesung

Die Palmblattleser in den Bibliotheken sprechen meist Englisch und übersetzen dem Besucher sein persönliches Blatt. Nach Angabe des vollständigen Namens und des Geburtsdatums werden Angaben über die Geburt des Angesprochenen gemacht, wie Ort und astrologische Gegebenheiten. Danach folgen einige Ereignisse aus der Vergangenheit des Besuchers. Wenn diese Fakten als richtig bestätigt wurden, folgen Angaben über Charakter und Fähigkeiten, aus denen sich auch die persönliche Lebensaufgabe ergibt.
Danach werden zukünftige Ereignisse im Leben des Suchenden besprochen, sowie Geschehnisse aus früheren Leben, die auf die aktuelle Inkarnation einwirken. Dazu gehört zum Beispiel das Wissen über verborgene Fähigkeiten, die in früheren Leben erworben wurden und im jetzigen Leben hilfreich sein können. Weiterhin werden physische und psychische Gesundheit sowie Familie und Partnerschaft des Klienten besprochen. Zum Schluss erhält er sein persönliches Mantra, das in schwierigen Situationen Kraft gibt und sich optimal für Mediationen eignet.

Hilfreiches Wissen

Das Palmblattlesen, auch Nadi-Reading genannt, ist kostenlos, da die Vorleser es als heiligen Auftrag ansehen, anderen Menschen bei der Erfüllung ihrer Lebensaufgabe zu helfen. Neben Einzelschicksalen ist auch die politische, soziale und wissenschaftliche Entwicklung der Welt aufgeschrieben. Das heilige Wissen bedeutet aber nicht, dass wir unserem Schicksal unentrinnbar unterworfen sind. Vielmehr hilft es, die individuelle Aufgabe zu bewältigen, verborgene Talente zu entdecken und eventuelle schlimme Schicksale abzuwenden. Außerdem lassen die Aufzeichnungen jeden, der sich darauf einlässt, in neue Dimensionen von Raum und Zeit eintauchen. Von Mystik. Esoterik. Damit erhalten die Palmblatt-Sammlungen einen unschätzbaren Wert für jeden Einzelnen und für die gesamte Erdbevölkerung.

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Es gab kaum ein Volk auf unserem Planeten, um das sich mehr Sagen und Mythen ranken als um das Volk der Maya. Sie waren noch bis in das 16.Jahrhundert auf einem Gebiet beheimatet, welches sich von Mittelamerika bis in den nördlichen Teil Südamerikas erstreckte und dabei eine Fläche ähnlich der von Deutschland einnahm. Die Maya waren als eine Hochkultur bekannt, welche schon im Jahr 700 v.Chr. Schriftzeichen kannte und architektonisch ansprechende Pyramiden und gigantische Städte baute. Die Maya waren große Astronomen und wahre Meister der Deutung und dem Wahrsagen. Die spanischen Eroberer rafften nicht nur 90% der Maya dahin, sondern zerstörten beinahe das gesamte Kulturgut der Stämme. Das Wissen der Maya war von unschätzbarem Wert. Eine der wenigen noch erhaltenen Bücher ist der Maya Codex.

Der Maya Kalender und die Prophezeiung

Der Maya Kalender ist ein historischer und vermutlich stark an die Astronomie und Konstellation der Sterne beruhender Kalender. Dieser Kalender endet abrupt am 21.12.2012 und wird den Kreisen der Esoterik gerne als “Weltuntergangstag” bezeichnet. Geht denn am 21.12.2012 wie in Roland Emmerichs Hollywood-Spektakel “2012″ an diesem Tag denn die Welt nun wirklich unter? Fakt ist, dass an diesem Tag tatsächlich eine Synchronisation galaktischer Zentren bevorsteht: Sonne, Erde und weitere Planeten stehen in einer Linie zur Milchstraße. Diese Sternenkonstellation ist äußerst selten und ereignet sich etwa alle 26.000 Jahre. Sie kann Auswirkungen auf das Leben und die Umwelt auf unserer Erde haben, wir wissen es nicht. Fest steht nur, dass an besagtem Tag diese Sterne eine besondere Konstellation aufweisen. Ganz genau konnten selbst die Maya Forscher die Mystik des Kalenders nicht erforschen. Die Maya waren ein Volk der Esoterik und wussten die Zeichen am Himmel zu deuten. Sie konnten schon vor Tausenden von Jahren solch ein seltenes astrologisches Ereignis auf den Tag genau vorhersagen, doch was bedeutet diese Prophezeiung? Steht uns tatsächlich das Ende der Welt bevor? Laut den Maya Forschern und deren Deutung des Kalenders steht uns eine neue Zeitrechnung bevor, ein neuer Beginn. Kommt aber nicht vor jedem Beginn auch ein Ende?

Der Maya Codex 



Die Maya hatten ein komplexes, aus Bildern und Zeichen bestehendes Schriftsystem entwickelt. Die spanischen Eroberer sahen dieses zusammengetragene und komplexe Wissen als heidnisches Gut und zerstörten es – bis auf vier Bücher, die sogenannten Maya Codexe. Die Schriften befinden sich in Dresden, Paris, Madrid und Mexikocity. In den Schriften wird vor Regen und Wasser gewarnt, vor schwarzem Regen und vor den Elementen unserer Erde. Konnten die Maya also wahrsagen und warnen uns vor einem Tsunami oder einem gigantischen Erdbeben? Sind es Vulkanausbrüche, die uns bedrohen oder der Einschlag von Asteroiden? Die Maya waren ein Volk, welches ständig mit Naturkatastrophen zu kämpfen hatte. So wurde zum Beispiel mit der Stadt Teotihucan eine der mächtigsten Maya Hochburgen vermutlich durch ein Naturereignis vernichtet. In der Mystik und der Geschichte der Maya spielen Naturereignisse eine große Rolle. Das könnte die Ursache für die damals schon betriebenen Forschungen auf astrologischem Gebiet gewesen sein. Die Maya wollten aufgrund der Sternenkonstellation Umweltkatastrophen vorhersagen, um sich davor schützen zu können. Sie lebten im Einklang mit der Natur und wussten ihre Zeichen am Himmel für sich zu deuten. 

Die Sterne sprechen also mit uns Menschen, nur hören wir auch zu? Die Maya verstanden die Sterne und es gibt immer noch Menschen, welche die kosmische Sprache zu deuten wissen

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