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Selbst herbestelle Salben

Kräutersalben

Für kleine Alltagswehwehchen finden Sie hier eine Anleitung zur Herstellung von Kräuteralben. Grundvoraussetzung ist sauberes, hygienisches Arbeiten. Geräte aus Metall können Sie bei 150° für eine Stunde im Backofen, Glas- und Salbengefäße aus dunklem Glas in kochendem Wasser keimfrei machen.

Gebräuchliche Fette: Bienenwachs, Vaseline oder Melkfett                                                  
Verwendbare Pflanzenteile: Blätter, Blüten und Stiele.
Menge: 250 gr. Fett, 30 gr. getrocknete oder 75 gr. frische Kräuter.
Haltbarkeit: Luftdicht, kühl und dunkel gelagert drei bis vier Monate.

Geeignete Kräuter:
- Spitzwegerich bei Mückenstichen.
- Arnika bei Prellungen und Verstauchungen.
- Vogelmiere bei Hühneraugen.
- Holunderblüte bei rauen Händen.

Wenn Sie sich mit Kräutern nicht auskennen, bitte nicht auf eigene Faust sammeln!!! Frische Kräuter bekommen Sie auf dem Markt, getrocknete in der Apotheke.

Salbenherstellung:

Sie brauchen zwei Töpfe für ein Wasserbad. Den unteren großen Topf mit Wasser füllen, der obere kleinere Topf darf mit seinem Boden nur das Wasser berühren, ohne umzukippen. Das Fett für die Kräutersalbe im oberen kleinen Topf des Wasserbades erwärmen. Kräuter in den oberen Topf zum Fett geben, zwei Stunden bei ganz kleiner Flamme ziehen lassen. Darauf achten, dass immer genügend heißes Wasser im unteren größeren Topf ist (ca.1/3 gefüllt). Die Kräutermischung durch Mull oder Geleeseihbeutel in einen Glaskrug abseihen. Tragen Sie Gummihandschuhe um das restliche Fett aus den Kräutern auszupressen. Zum Schluss in Salbengefäße gießen, verschließen und abkühlen lassen.

Achtung: Die Kräutersalben nicht verwenden bei offenen Wunden oder Allergien gegen die Inhaltsstoffe. Informieren Sie sich bei Ihrem Arzt oder Apotheker über Nebenwirkungen und Vorsichtsmaßnahmen!