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Weihnachtszeit

“Alle Jahre wieder“.

Deutsche Gemütlichkeit mit heimeligen Gerüchen, Weihnachtsbaum, Gebäck und allem, was sonst noch dazu gehört. Der Anlass ist klar, Jesus hat Geburtstag!

Die größte Geburtstagsparty der Welt wurde allerdings nicht immer so gefeiert. Erst seit dem 19. Jahrhundert feiern wir das Familienfest so wie wir es heute kennen, mit geschmücktem Baum in der "guten Stube" und Geschenken.

In der Spätrenaissance stellten deutsche Handwerkerzünfte Weihnachtsbäume in der Öffentlichkeit auf. Der Adel übernahm diesen Brauch, schmückte die Bäume prunkvoll und sorgte für seine Verbreitung im befreundeten Ausland.

Der eigentliche Ursprung des Weihnachtsfestes liegt aber in den Mythen unserer Vorfahren, ist also wesentlich älter als das Christentum.
Bereits zur Wikingerzeit feierten die alten Germanen das Julfest. Der Jahreskreislauf endete mit der Wintersonnenwende. Jedes Jahr wurde das neue Lichtkind von der Erdgöttin wiedergeboren. Alte nordische Sagen berichten von wilden Jagden in den Rauhnächten.

Im römischen Reich entstand im 2. Jahrhundert der Kult des "Sol Invictus". Dieses Fest, kurz nach der Wintersonnenwende machte dem Christentum Konkurrenz. Der jährliche Sieg über die Dunkelheit wurde am 25. Dezember gefeiert.
Heidnische Bräuche waren nur schwer auszurotten. Deshalb verlegte der gewitzte römische Bischof Liberus das Fest von Jesu Geburt einfach auf diesen Tag. Er nutzte die zeitliche Nähe zur Sonnenwende. So wurde die Einführung des neuen Festes erleichtert und die alten Rieten wurden zu einem christlichen Fest umfunktioniert. Im Zuge der Missionierung gelangte das römische Fest in den rheinischen Raum bei Xanten.

Fichten- u. Tannenzweige gelten seit grauer Vorzeit als Sinnbild des Lebens. Besondere Kräfte wurden auch Eibe, Mistel und Stechpalme zugesprochen. Wer kennt nicht den Kuss unter dem Mistelzweig?
Aus meiner Kinderzeit kenne auch ich noch alte Weihnachtsbräuche. Zwischen Weihnachten und Neujahr mussten alle unnötigen Arbeiten wie, Wäschewaschen und Schuheputzen unterbleiben, weil es Unglück bringt. Und vom reichlichen Weihnachtsessen blieb ein Rest nebst Geldstück auf dem Tisch liegen, um den Wohlstand auch für das kommende Jahr zu erhalten.

Die Berater von firmamento wünschen Ihnen

ein gesegnetes Weihnachtsfest