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Wintersonnenwende

Raunächte in der Julzeit.

Im alten überlieferten Brauchtum gibt es nicht nur eine, sondern 12 heilige Nächte. Der Volksmund nennt sie Rau- oder auch Rauchnächte. Am tiefsten Punkt des Jahres, eingebettet in die sechs Wochen zur Zeit der Wintersonnenwende, liegen die Raunächte. Für eine Weile steht die Zeit still, die längste Nacht im Jahr, der 21. Dezember ist angebrochen. Diese mystische Zwischenzeit endet am 6. Januar.

Raunächte - voller Magie und Geheimnisse, lassen uns Weihnachten mit den Augen unserer heidnischen Vorfahren erleben. Rauchnächte dienen der Reinigung und symbolisieren den Übergang vom Chaos zur Ordnung. In den rauen Nächten trieben wilde Dämonen, ihr Unwesen. Deshalb werden mit Räucherungen aus Weihrauch und Kräutern Hexen, Kobolde und Geister aus Haus und Scheune vertrieben. Bei den Kelten und Germanen war es die Zeit der Losnächte.

"Geht der Tag zur Neige und du willst zum Losen, sei still und schweige. Denn wenn die "wilde Jagd" dich hört, nimmt sie dich mit auf den wilden Ritt."

Wer also wissen wollte, was die Zukunft bringt, ging schweigend um Mitternacht zu einer Wegkreuzung und lauschte (losen) auf geheime Vorzeichen.

Derweil ritt die "wilde Jagd" durch die Lüfte, angeführt von Wotan auf seinem Schimmel Frau Holle und Freya. In deren Gefolge flogen Hexen auf Besen durch die Nacht. Für die Jagdgesellschaft und die Geister der Ahnen stellte man bis zum Ende der Julzeit Opferspeisen auf den Tisch. Laut Übrelieferung gab es: Mohn, Brot, Kuchen, Erbsen, Bohnen, Hirsegrütze, Fischrogen, Schmalz und Fleisch.

Früher wurden in der zwölften Nacht neue "Hexenbesen" aus Reisig hergestellt. Übrigens wenn auch Sie vom  prophetischen Charakter der Raunachtträume überzeugt sind hier geht es zur Traumdeutung.


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