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Madame Lenormand

Ein Leben für die Karten.

Die Kaufmannstochter Marie Anne Lenormand wurde in einer Klosterschule von Benediktinerinnen erzogen. Das Lenormand sich mit Wahrsagen beschäftigte, erregte den großen Unwillen der Nonnen. Ganz unbeliebt machte sie sich, als sie 1781 die Absetzung der Äbtissin voraussagte. Als die Voraussage eintrat, flog sie von der Schule.

1793 eröffnete Lenormand in Paris mit der Wahrsagerin Madame Gilbert, ein „Bureau für Wahrsagerei“. Madame Lenormand begegnete in Paris den drei Revolutionären, Marat, Robespierre und Saint-Just. Laut Überlieferung hat sie den drei Herren einen gewaltsamen Tod vorausgesagt. In der Rue de Tournon empfing sie Klienten aus allen Gesellschaftsschichten. Gleich zweimal wurde Mme Lenormand wegen Hochverrats angeklagt und ins Gefängnis gesperrt. Allerdings waren die Anklagen wohl nicht sehr schwerwiegend, da sie nie sehr lange inhaftiert war. Die Verhaftungen schadeten ihr aber nicht, sondern förderten ihren Bekanntheitsgrad enorm.

Ihre große Berühmtheit führte dazu, dass die französische Kaiserin Josephine und der Kaiser von Russland, Alexander I. sie um Rat fragten. Der Tod des französischen Thronerben führte zu politischen Änderungen. Aus diesem Grund emigrierte Mme Lenormand nach Brüssel. Dort wurde sie der Spionage angeklagt. Schlussendlich wurde die Lenormand aber wegen Hexerei verurteilt. Trotz dieses Urteils wurde sie auch diesmal aus der Haft entlassen. 1830, nach der Julirevolution wird es ruhig um Marie Anne Lenormand. Sie zieht sich ins Privatleben zurück. Ihre berühmten Karten legte sie nur noch für ihre Freunde. Durch einen ärztlichen Kunstfehler stirbt Mme Lenormand am 25. Juni 1843.

Quelle: Wikipedia


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