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Osterbräuche

Bekannte Osterbräiche

Die Statistik ist erschütternd, Burnout durch Arbeitsüberlastung bei den Hasen und Millionen von Hennen sind arbeitslos. Mit einem Wort, Ostern steht vor der Tür! Dieses Frühjahrsfest hat die größte Bedeutung im Jahreszyklus des Christentums. Die Gläubigen in aller Welt feiern die Auferstehung Christi. Das Osterfest steht für Liebe und Licht, Frieden und Fruchtbarkeit. Dies wird z. B. durch Ostereier, Osterlamm und die Osterkerze zum Ausdruck gebracht. Die uralten Osterbräuche sind immer noch lebendig, modern ausgedrückt - Ostern ist Kult!

Osterhase
Warum bringt der Osterhase die Ostereier? Auch ein Hase hat es gerne bequem, deshalb holt er sich im Frühjahr gerne sein Futter in Dörfern und Gärten. Weil er dabei besonders flink ist, wurde ihm das Ablegen der Ostereier angedichtet. Bis zum Jahr 1678 war der Osterhase in weiten Teilen Deutschlands unbekannt. Das änderte sich, als der Medizinprofessor Georg Franck aus Heidelberg davon erfuhr. Laut Überlieferung ist der Brauch in der Pfalz und am Oberrhein entstanden. Zur Freude der Erwachsenen suchen die Kinder am Ostersonntag nach Eiern, die der Osterhasen versteckt hat.

Ostereier
Das berühmteste Osterei der Welt stammt vom Goldschmied Peter Carl Fabergé. 1885 fertigte Fabergé das Erste von insgesamt 50 Eiern für den russischen Zaren. Dieses erste Ei ist das so genannte Hennen-Ei, in seinem Inneren verbirgt sich eine Henne mit goldenen Federn und Rubinaugen. Zar Alexander III. schenkte es seiner Frau Maria Fjodorowna. Aus einem Ei entsteht neues Leben, somit ist es auch ein Symbol für die Auferstehung Jesu. Früher waren den gläubigen Christen Eier in der Karwoche verboten. Deshalb wurden am Ostersonntag mehr Eier als an normalen Sonntagen verputzt. Meine Oma sagte immer, in gutes Osterei sollte eine Woche alt sein, dann lässt es sich besser pellen. Die nicht verzehrten Eier aus der Karwoche sollten eine besondere Bedeutung erhalten, deshalb wurden sie gefärbt. In alter Zeit wurden alle Ostereier rot gefärbt, zur Erinnerung an Jesu Blut beim Tod am Kreuz.

Osterlamm
Zum christlichen Osterfest gehört auch das Osterlamm. Zu Lebzeiten Jesu wurde ein Lamm zum Gedenken an Gott geschlachtet. Dies ist seit alter Zeit ein Ritual der Juden zum Passahfest. In kirchlichem Sinn ist es symbolisch zum Lamm Gottes geworden. Das Lamm, Zeichen für Frieden und Leben, das weiße Fell Symbol für Reinheit. Als Besonderheit gibt es bei vielen Christen zu Ostern ein gebackenes Osterlamm. Die spezielle Backform für das Osterlamm wird mit Rührteig gefüllt und oft aufwendig verziert. Ein wunderschöner Blickfang auf der österlichen Kaffeetafel. Das Osterlamm, altes Brauchtum, gelebte Tradition es hat auch in der hektischen Gegenwart immer noch große Bedeutung für gläubige Christen.

Osterfeuer
Ein weiter alter Brauch ist das Osterfeuer, es wird in der Nacht von Karsamstag auf Ostersonntag und entzündet. In manchen Gegenden gehört zum traditionellen Osterfeuer auch eine große Strohpuppe ganz oben auf die Spitze. Sie steht exemplarisch für den Winter, ihr Verbrennen steht den lang ersehnten Sieg des Frühlings. Der Schein des Osterfeuers bringt Glück und bewahrt die Menschen und ihre Häuser vor Krankheit und Unheil. Deshalb werden Osterfeuer gern auf Hügeln errichtet, der Feuerschein soll möglichst weit sichtbar sein und das Glück in die Welt hinaus tragen.

Selbstverständlich sind wir auch zu Ostern 24 Stunden für Sie erreichbar.
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firmamentos Team wünscht Ihnen ein schönes Osterfest