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Leben wir wirklich nur einmal?

Spielt es sich in etwa so ab?
Die menschliche Seele ist zu Beginn ihrer Entwicklung wie ein unbeschriebenes Blatt. Um zu lernen, verbindet sie sich bei der Geburt mit alten Verhaltensmustern und dem Karma aus vergangenen Leben. In jedem neuen Leben will sie sich vervollkommnen und ihre Lektionen lernen. Z. B. weil wir in vergangenen Leben Grenzen überschritten haben oder wir uns vor etwas gedrückt haben. Deshalb ist die Seele bestrebt, das Gleichgewicht wieder herzustellen.

Inkarnation, d. h. die Seele überlebt den Tod und wird irgendwann in einem neuen Körper wiedergeboren. Dabei bleiben individuelle Teile der früheren Leben erhalten. Wenn wir auf die Welt kommen, haben wir 9 Monate damit zugebracht unseren neuen Erdenkörper zu entwickeln. In diesem Stadium hat ein Mensch noch einen ganz selbstverständlichen Zugang zu seinem höheren Selbst. Das höhere Selbst ist der Speicherort aller bisher gelebten Leben. Kleine Kinder haben häufig spontane Erinnerungen erzählen manchmal von diesen Erinnerungen. Für Erwachsene sind solche Geschichten nicht akzeptabel, deshalb werden sie als blühende Phantasien abgetan, die Kinder  “zur Vernunft gebracht“. Schließlich sollen sie sie sich unserer von Logik geprägten Gesellschaft anpassen und später gut funktionieren. Durch Anpassung und Erziehung verblasst die Verbindung zum höheren Selbst. Sobald das Ich-Verständnis und die Identifizierung mit dem neuen Erdenkörper abgeschlossen sind haben wir das alte Wissen komplett verloren. Wir werden nur noch über unsere äußere Gestalt wahrgenommen, weil Geist und Seele in diesem Gefäß verborgen sind. Diese inneren Schätze gilt es zu hüten weil sie sehr verletzlich sind. Wir passen uns an, spielen eine Rolle um den Erwartungshaltungen der Umwelt gerecht zu werden. Manchmal führt das zur Selbstentfremdung weil Bedürfnisse und Wünsche unterdrückt werden. Nicht ohne Grund sind die Praxen von Psychiatern und Psychologen so stark frequentiert.

In der christlich geprägten Welt glauben die Menschen dass sie nach ihrem Tod in den Himmel kommen oder dass sie, je nach Lebenswandel, in der Hölle landen. Es gibt aber auch jede Menge Leute die glauben, mit dem Tod ist alles vorbei, danach kommt nichts mehr. Bedingt durch eine Nahtod-Erfahrung mit Jenseitsbesuch beginnen viele noch einmal ihre Meinung zu überdenken. Es gibt Forschungen die sich mit diesen Jenseitsbesuchen befassen. Die Berichte der Menschen mit Nahtoderfahrungen sind nahezu identisch. Alle berichten von dem Tunnel, dem Licht, einer wunderschönen Wiese und Begegnungen mit Angehörigen.

Rückführung

Viele Menschen würden gerne wissen, ob sie  schon einmal gelebt haben. Wer darüber mehr erfahren möchte, kann dies mittels Rückführung herausfinden. Die Rückführung ist eine Reise in ein früheres Leben, zum höheren Selbst. Dort sind alle Leben und Erfahrungen gespeichert. Eine Rückführung ist eine Reise mit unbekanntem Ziel und eine spannende Möglichkeit zur Selbsterfahrung. Während einer Rückführung wird die betreffende Person unter Anleitung in einen leichten Trancezustand geführt. Während die Gedankentätigkeit immer mehr zur Ruhe kommt steigt die Aufmerksamkeit für das innere Erleben. Im Zustand tiefer Entspannung können Gefühle und innere Bilder auftauchen. Personen die an einer Rückführung teilgenommen haben berichten von  Bildern Landschaften, Dörfern und Städten. Vielen konnten sogar Stimmen und Gerüche wahrnehmen. Intuitiv wussten sie Ihren Namen, ob Sie Mann oder Frau waren, und in welcher Zeit das alles stattgefunden hat.

Allerdings gibt es auch Ausnahmen wie z. B. die Engländerin Jenny Cockell, sie erinnert sich bewusst und ohne Rückführung an ein früheres Leben. Ihr früherer Name lautete Mary Sutton, damals lebte sie in Irland. Sie starb am 24. Oktober 1933 nach der Geburt ihres achten Kindes. Bereits 21 Jahre später wurde sie wiedergeboren. Schon als Kind zeichnete Jenny Cockell aus ihrer Erinnerung an die damalige Zeit kleine Skizzen mit Wegen und Häusern. Es ist ihr sogar gelungen ihre Kinder, die heute älter sind als sie selbst, wiederzufinden. Natürlich war es nicht einfach das zu akzeptieren. Eine Zeit der vorsichtigen Annäherung begann. Die Geschichte wurde sogar verfilmt. Der Titel lautet “Yesterdays Children“, die  Hauptrolle spielte Jane Seymour.

Zusammenfassend könnte man sagen: “Das Bewusstsein für unsere Seele entwickelt sich während unserer Wiedergeburten unter Anleitung des höheren Selbst. Bevor wir erneut inkarnieren schließen wir einen Inkarnationsvertrag, quasi ohne Rücktrittsrecht. In diesem Vertrag sind die zu lernenden Lektionen festgelegt. Deshalb sollte jeder von uns auf Situationen achten, die sich wiederholen. Es gibt individuelle Vorlieben, die uns durch alle Inkarnationen begleiten. Durch die verschiedenen Leben prägt die Seele unseren Geschmack, was z. B. Kleidung und Einrichtung betrifft. Deshalb gestalten wir unsere Umgebung so, dass wir ein Gefühl von Vertrautheit und Geborgenheit empfinden. Die Seele reift durch das Sammeln von Erfahrungen, die sie während ihrer Inkarnationen macht.
Die Natur ist das Beste Beispiel für die Wiedergeburt: Schauen wir uns einen Baum an, im Laufe des natürlichen Jahreszyklus verliert er im Herbst seine Blätter. Er wirkt wie tot. Im Frühjahr erwacht der Baum zu neuem Leben, er wächst und gedeiht.

Zeit ist eine Illusion, wir haben mehr als nur einen Versuch.