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Der Mayakalender

Wo sind wir 2013

Alle reden über 2012 und den Mayakalender. Geht es nach den Schwarzsehern, erleben wir in  diesem Jahr den Weltuntergang, alles Leben auf der Erde ist ausgelöscht. Dazu gibt es unterschiedliche Horrorszenarien wie z. B. ein Komet trifft die Erde, auch von der Verschiebung der Polkappen ist die Rede. Es gibt aber auch positive Stimmen, die von einer Weiterentwicklung des menschlichen Bewusstseins sprechen. Es kommt also darauf an, welcher Philosophie man den Vorzug gibt.

Nun, zunächst einmal stellt sich die Frage, was ist der Mayakalender?
In der Webdefinition von Wikipedia steht zu lesen: Der Maya-Kalender ist als astronomischer Kalender das historische Kalendersystem der Maya. Es ist der am weitesten entwickelte Kalender der mesoamerikanischen Ureinwohner.

Die Maya nutzten für ihren Kalender verschiedene Systeme die sich gegenseitig ergänzten. Es gab einen extra Kalender für kulturelle Zwecke, einen für die Saat- und Erntezeit und ebenfalls einen für rituelle Zwecke. Und eben diesen berühmten Kalender für die Berechnung kosmischer Ereignisse wie z. B. 21.12.2012. Hier sei noch zu erwähnen, dass das Schriften- und Zahlensystem der Maya bis heute noch immer nicht komplett aufgeschlüsselt werden konnte. Wie gesagt, es handelt sich um einen Kalender, der am 21.12.2012 endet. Jetzt stellt sich die Frage, endet damit die Existenz der Erde? Oder beginnt die Kalenderrechnung einfach von neuem, wie bei uns am 1. Januar? Die Prophezeiungen der Maya wurden so interpretiert, dass mit Datum 21.12.2012 die menschliche Zivilisation wie wir sie kennen, endet und ein komplett veränderter Zivilisationsprozess in Gang gesetzt wird. Fest steht, die Maya waren eine hoch entwickelte Kultur, mit hervorragenden Astronomen und Mathematikern. Dass der 21.12.2012 ein astronomisch bedeutender Tag sein würde, fanden sie bereits vor über 5.000 Jahren heraus. Für ihre Beobachtungen hatten sie sehr günstige Voraussetzungen, da sie in der Nähe des Äquators lebten. Sie hatten weder Uhren, noch sonstige Hilfsmittel und doch waren sie in der Lage, überaus genaue Berechnungen anzustellen, weil zumindest die Längen der Schatten immer konstant waren. Selbst Wissenschaftler, die heute mit hochmodernen Geräten arbeiten sind, von den exakten Berechnungen der Maya beeindruckt. Es wird vermutet, dass sie vieles über die Astronomie von den Phöniziern lernten. Leider sind fast alle Dokumente der Mayadynastie der Vernichtung anheimgefallen, lediglich vier Handschriften der Maya sind bislang gefunden worden. Die vier Kodizes befinden in Dresden, Paris, Mexiko und Madrid. Sie zählen zu den ganz großen Kunstschätzen der Welt.

Eine aus dem 7. Jahrhundert stammende Handschrift der Maya kündigt für diesen Tag das Herabsteigen des Totengottes Bolon Yokte an. Aus astronomischer Sicht ist der 21.12.2012 tatsächlich sehr ungewöhnlich. Am Tag der Wintersonnenwende ereignet sich etwas, das nur alle 26.0000 Jahre stattfindet. Bei diesem besonderen Ereignis handelt sich um eine Planetenkonstellation, bei der die Sonne das Zentrum der Milchstraße einnimmt. Dies wird durch die Schräge der Erdachse ausgelöst, sodass die Erde sich einmal kreisförmig drehen wird. Der Ort dieser Begegnung von Erde und Milchstraße wurde von den Maya als Vereinigung in der dunklen Spalte gesehen. In der Mythologie der Maya wird die dunkle Spalte u. a. auch als Geburtskanal gesehen, der Zyklus endet - vielleicht ist der 21.12.2012 also wirklich die Geburt von etwas Neuem.

Wissenschaftler die sich mit dem Thema beschäftigen und den Mayakodex entschlüsselt haben sind der Meinung - es findet keine Apokalypse statt. Stattdessen kommt eine neue Ära auf uns zu. Für die Maya war jedenfalls das Ende des 26.000 jährigen Zyklus gleichbedeutend mit einem Neuanfang, d. h. einer Weiterentwicklung. Was auch immer dies alles bedeuten mag, ob sich daraus positive oder negative Konsequenzen für uns Erdenbürger ergeben, nach dem 21.12.2012 werden wir es wissen!


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